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Das Weltkulturerbe und Weltnaturerbe in Mali

Grabmal von Askia, erstem König des Songhaireiches

Grabmal von Askia, erstem König des Songhaireiches

Das Grabmal von Askia wurde Ende des 15. Jahrhunderts in Gao erbaut und ist, allen Vermutungen zu Folge, das Grab von Mohammed I. Touré, einem der ersten Könige des Songhaireiches. Mit knapp 20 Metern Höhe ist es das größte präkoloniale Bauwerk in der Region und überzeugt durch seinen herausragenden islamischen Architekturstil, der eine hohe Auswirkung auf die späteren Bauweisen im Umkreis hatte. Seit dem Jahre 2004 gehört das Grabmal dem UNESCO Weltkulturerbe an. Durch den Handel mit Salz und Gold entwickelte sich im 15. und 16. Jahrhundert eine starke Machtentfaltung der Songhai-Könige. Ihren Handel weiteten sie von Marokko, Arabien und Indien bis nach China aus und gelangten so zu immer mehr Ruhm und Ansehen. Askia Mohammed, der eigentlich General war, verdrängte 1493 Sonni Baru, den Sohn des mächtigen Königs Sonni Ali, von seinem Thron. Er gehörte zur letzten Dynastie der Songhai. Nachdem er eine Pilgerreise beendet hatte und der Islam als Staatsreligion eingeführt wurde, wurde seine Grabstätte als Grabmal von Askia in Gao erbaut. Heutzutage ist Gao eine neuerrichtete Stadt, die als Sehenswürdigkeit das Grab des Askia in Mali behalten hat. Seine Lehmziegelbauweise ist wegweisend für den traditionellen Monumentalbau in der westafrikanischen Sahelzone. Ein Friedhof und ein Versammlungsplatz, sowie die Grabpyramide und zwei Moscheen sind dort zu besichtigen.

Mali Weltkulturerbe
Eine Übersicht der UNESCO-Weltkulturerbestätten in Mali

UNESCO-Weltkulturerbe in Mali
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